und da war noch... in 2019

15.11.2019 Erkennen und Handeln

"So sehen Sieger aus, schalalalala ..."

Am 18.09.2019 machten sich 14 vierjährige Sportskanonen des Evangelischen Familienzentrum Eliaskinder Immanuel auf den Weg zum TSC Eintracht Dortmund, um an einer Kinderolympiade teilzunehmen.

Nach einigen sportlichen Herausforderungen wie z. B. Sackhüpfen, Tore schießen, Balancieren, Ballspiele, Tunnelkriechen hat sich jedes Kind seine Medalie wohl verdient. Ganz klar, dass sich unsere Champions hin und wieder stärken mussten. Gut, dass wir einen prall gefüllten Wagen mit vielen gesunden Leckereien wie z. B. Brötchen, Wurst, Käse, Gurken, Äpfel, Tomaten dabei hatten.

Zum Schluss hatten alle Kinder noch so viel Power und Energie, dass wir noch eine Stunde auf unserem Spielplatz an der Wasserburg verbracht haben. Ina Koch

Die Schukis der Eliaskinder Immanuel

Sommerfest 05.07.2019

Das dieser Satz aus dem Markusevangelium wieder mal zutrifft, davon konnte ich mich auf unserem Kinderfest überzeugen.

Einen Tag vor dem Fest, baute Anja (eine Erzieherin aus der Regenbogengruppe) liebevoll in der Turnhalle die Tombola auf. Ein fünfjähriger Junge schaute sehnsüchtig von draußen durch das Fenster und sah sich die Gewinne an. Nach einiger Zeit kam er zu mir und sagte: "Du Ina, ich nehme die Feuerwehr von Playmobile." Ich lächelte ihn an und antwortete ihm, dass man sich bei einer Tombola nichts aussuchen kann, sondern dass das Glück der Lose entscheiden wird. Er sah mich mit großen Augen an und sagte: "Ja, aber ich nehme die Feuerwehr." Geduldig erklärte ich ihm nochmal das Losverfahren. Daraufhin sagte er: "Ja, aber ich nehme die Feuerwehr." Ich gab es auf, ihm erklären zu wollen, wie das mit den Losen so funktioniert.

Als Anja aus der Turnhalle kam, ging der Junge direkt auf sie zu und sagte: "Du Anja, ich nehme morgen auf dem Kinderfest die Feuerwehr." Auch Anja lächelte und erklärte ihm dass er ein Los kaufen müsste und man ja nie so genau weiß, was man dann gewinnt. Er sah sie an und sagte: " Ja, aber ich nehme die Feuerwehr ."
So ging der Kindergartentag zu Ende und das fünfjährige Kind ging mit der festen Überzeugung nach Hause, dass er die Feuerwehr gewinnt.

Am nächsten Tag begann unser Kinderfest mit einem großen Singkreis. Danach eroberten die Kinder die Hüpfburg, den Schminkstand, das Kuchenbuffet, die Riesenseifenblasen, die Modelierluftballons, den Grillstand und die Erbsenbahn. Sie probierten verschiedenen Maltechniken aus und bastelte Windräder.

Als das Fest im vollem Gang war, sah ich den fünfjährigen Jungen mit einem riesigen Paket in den Armen.
Ich konnte meinen Augen nicht trauen... aber es war tatsächlich wahr geworden!!! Der Junge trug die Feuerwehr stolz und voller Freude über unseren Spielplatz. Und gleich fiel mir der Satz ein: "Alles Dinge sind möglich dem, der da glaubt!"

An dieser Stelle möchten wir uns noch recht herzlich bei unserem Elterrat und den mithelfenden Eltern bedanken. Durch die tatkräftige Mitgestaltung und die Organisation der Tombola und der Hüpfburg hatten alle kleinen und großen Menschen einen wunderschönen Tag. Und ich glaube, ein Kind ganz besonders :) Ina Koch

Familienausflug in den Westfalenpark

Mit leckergefüllten Rucksäcken und Picknicktaschen trafen sich ca. 45 Familien am 19. Juni 2019, um 10 Uhr im Westfalenpark.

Zu Beginn haben wir einen kleinen gemeinsamen Morgenkreis mit Begrüßungs- und Bewegungsliedern gemacht.
Danach ging es fröhlich weiter. Als erstes sind wir zum Robinsonspielplatz gegangen haben unter den schattigen Bäumen unsere Picknickdecken ausgebreitet. Alle Kinder haben sofort voller Tatendrang die Spielgeräte erobert. Zum Staunen aller, wollte eine Kollegin ganz hoch hinaus und hat es sogar geschafft.

Nachdem sich alle Kinder ausgetobt und die Eltern sich mit Kaffee gestärkt haben, sind wir neugierig weiter gezogen. Unser nächstes Ziel war der Wasserspielplatz am Regenbogenhaus, auf dem alle Kinder die Gelegenheit genutzt haben, sich abzukühlen. Ganz beeindrucksvoll fanden die Kinder dort auch den riesigen Schnullerbaum.

Als der Himmel immer dunkler wurde und sich langsam zuzog, machten wir uns wieder auf, um den nächsten Spielplatz auszuprobieren. Auf dem Langnesespielplatz war die Wasserpumpe die schönste Atraktion.

Gegen 15 Uhr war unser Ausflug dann beendet. Wir alle nehmen viele schöne Erinnerungen und Begegnungen von diesem Tag mit.

Ausflug zum Dortmunder Zoo am 16.06.2019

Wenn sich vier Gruppen, mit 75 Kindern, 12 Erzieher/innen, zwei Riesen- kinderwagen und eine Menge Proviant auf den Weg zum Dortmunder Zoo machen, kann es im Bus schon ziemlich voll werden. Gut, dass wir vorgesorgt hatten und uns für unseren Ausflug einen eigenen Bus bestellt haben.

Gut gelaunt erforschte jede Gruppe für sich sämtliche Tiergehege. Zum Mittagessen gab es die große gemeinsame "Raubtierfütterung" der Kinder auf dem Spielplatz. Danach verblieb noch ein bisschen Zeit, dass jede Gruppe noch einige Tiere beschauen konnten. Wieder zusammen traten wir die Heimreise gegen 13 Uhr an. Erschöpft fiel so manchen Kind die Augen im Bus zu.

In den nachfolgenden drei Tagen durfte jedes Kind einen Handabdruck von seinem Lieblingstier zur Erinnerung machen. Ina Koch

Spielen mit Pikler

Anfang des Jahres haben zwei Kolleginnen an einer Fortbildung teilgenommen,  in der sie in Spiel-  und Bewegungspädagogik nach Hengstenberg und Pikler eingeführt worden sind.

Beide Ansätze dienen der Unfallprävention, was durch zahlreiche Studien bewiesen worden ist. Kleiner "Unfälle" können durchaus passieren und sind teilweise erwünscht. Die Kinder lernen dadurch, ihren Körper besser einzuschätzen und dadurch werden größere Unfälle vermieden. Deshalb wurde diese Fortbildung von der Krankenkasse  gefördert. Unserem Familienzentrum steht nun ein Jahr lang Pikler- und Hengstenbergmaterial kostenfrei zur Verfügung, das mehrmals in der Woche von unseren Kindern in Beschlag genommen wird.

Die pädagogischen Mitarbeiter/innen schaffen durch das Hengstenbergmaterial Klettergelegenheiten, da die natürlichen Bewegungsräume für Kinder immer weniger werden. In festen Kleingruppen von 8 bis 10 Kindern steht den Kindern ab 3 Jahren einmal in der Woche für 60 Minuten der Turnraum zur Verfügung.

Die Eigeninitiative der Kinder steht im Vordergrund. Die Kinder sollen selbständig ausprobieren,  beobachten und forschen. Für Schwierigkeiten und Herausforderungen sollen sie eigene Problemlösungsmöglichkeiten finden.
Durch den Einsatz von Hengstenbergmaterial entwickeln die Kinder ein positives Körperbewusstsein und Geschicklichkeit,  was zum inneren Gleichgewicht führt.

Jedes Kind darf in Ruhe ausprobieren und in seinem eigenen Tempo die Geräte erkunden. So lernen die Kinder aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Es wird ausschließlich barfuß geturnt und jedes Kind macht nur das, was es sich selber zutraut.
20 Kinder nehmen bereits begeistert an den Bewegungsstunden nach Elfriede Hengstenberg teil. Wir können beobachten, dass diese Kinder zunehmend kreativer, kooperativer, aktiver und geschickter werden.

In der U3 Gruppe stehen den jüngeren Kindern jederzeit die Pikler-Materialien zur Verfügung.
Diese Materialien eröffnen Kleinkindern einen besonderen Spielraum. Sie regen die Eigenaktivität und Bewegung  im freien Spiel an.

Taufe, ich bin ein Kind Gottes

Ende Mai ist eins unserer Kinder in der Immanuelkirche getauft worden. Das haben wir zum Anlass genommen, den Kindern im Vorfeld das Thema: "Taufe, ich bin ein Kind Gottes" näher zu bringen.

Zunächst haben wir mit Hilfe unserer Handpuppe "Ronja" geklärt,  dass kein Mensch perfekt ist und dass wir alle Fehler machen.  Wir haben gelernt, dass Jesus all' unsere Schuld  und all' unsere Fehler auf sich genommen hat,  damit wir später in Gottes Himmelreich kommen. Viele Kinder haben berichtet,  dass sie bereits eine Oma, einen Opa oder ein Haustier bei Gott im Himmel haben. Am Tag darauf,  hat Ronja uns erzählt,  dass sie heute getauft worden ist. Sie hat berichtet, warum sie ein weißes Taufkleid trägt, warum sie mit Wasser getauft worden ist und wieso sie eine Taufkerze geschenkt bekommen hat. Alle Kinder haben ganz gespannt zugehört.

Am letzten Tag haben wir die biblische Geschichte gehört, wie Jesus am Fluss Jordan von Johannes dem Täufer getauft worden ist.

Danach durften alle Kinder ein Taube basteln, die uns an die Taufe erinnert.

Während der Kinderkirche ist dann auch Ronjas Freund Mats und seine kleine Schwester Leonie von Pastor Höfener-Wolf getauft worden. Alle Kindergartenkinder waren mit dabei, haben mitgeholfen und begeistert mitgefeiert.

Am 26.05. 2019 ist dann unser Kindergartenkind getauft worden.  Klar und deutlich hat er in der Kirche bestätigt,  dass er getauft werden und ein Kind Gottes sein möchte.

Auf die Trommel, fertig, los!

In den Osterferien kam an vier Tagen Michael vom Trommelgarten zu uns in den Kindergarten.

Für jeden von uns gab es eine Cahon, auf der getrommelt werden konnte. Michael brachte uns viel über Rhythmus und die verschiedenen Töne der Cahon bei. An jedem Tag wurde zuerst mit allen Kindern gemeinsam getrommelt. Danach wurde in Kleingruppen weiter gespielt. Denn am letzten Tag waren die Eltern zu einem Konzert "Eine musikalische Reise um die Welt" eingeladen. In den kleinen Gruppen trommelten und tanzten wir nach typischen Rhythmen aus Europa, Asien, Afrika und Südamerika. Die Kinder haben sich dazu kleine Kostüme gestaltet.
Das Konzert war von den Familien gut besucht und hat alle begeistert. Wir hatten eine abwechslungsreiche, aufregende Woche!

Abschluss-Gottesdienst der Kinderbibelwoche

Zum Abschluss unserer Kinderbibelwoche feierten wir unseren ersten gemeinsamen Gottesdienst mit allen 5 Kindergärten der Elias Gemeinde in der Immanuelkirche. Eltern reisten mit ihren Kindern aus Dorstfeld, Marten und Oespel an. Gemeinsam feierten wir den Gottesdienst, den Pfarrerin Stefanie Elkmann und jeweils eine Mitarbeiterin aus jedem Kindergarten vorbereitete.

Zusammen haben wir das große, bunte Kirchenfenster mit der "Kindersegnung" betrachtet. Mit Gebeten, der Geschichte der Kindersegnung und Liedern war der Abschluss der Kinderbibelwoche ein tolles gemeinsames Erlebnis.

Zum Ende war jede und jeder eingeladen, in einer Ausstellung anzusehen, was die einzelnen Einrichtungen mit ihren Kindern erarbeitet haben.