Wir bringen die Kirche in ihr Wohnzimmer

Viele Kirchen sind noch immer geschlossen, andere öffnen mit Einschränkungen. Auf die Gemeinschaft der Gläubigen müssen Sie aber nicht verzichten. Wir wissen, gerade in diesen unruhigen Zeiten tun Gemeinschaft und Beistand gut. Wir bringen den ökumenischen Gottesdienst aus zwei Dortmunder Kirchen direkt in Ihr Wohnzimmer: Pfarrer Michael Ortwald und Pfarrerin Kerstin Schiffner laden dazu ein. Immer sonntags ab 10 Uhr auf ruhrnachrichten.de. Seien Sie beim Video-Gottesdienst dabei. RuhrNachrichten

24.05.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag aus der Immanuelkirche und herzliche Einladung dazu.

17.05.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag aus der Immanuelkirche und herzliche Einladung dazu.

10.05.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag und herzliche Einladung dazu.

03.05.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag und herzliche Einladung dazu.

Guten Morgen euch allen am Jubel-Sonntag (Jubilate), ich wünsche euch heute äußeres und inneres Jubeln, mit Anlass oder mit Meister Eckhard gesprochen "sunder warumbe"☺.
Im Video-Gottesdienst dreht sich mein Impuls um das Bleiben... Ausgehend von diesem für heute vorgeschlagenen Predigttext:
15 1Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. 2Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringe. 3Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4Bleibt bei mir und ich bleibe bei euch. Wie die Rebe von sich aus keine Frucht bringen kann – sie kann es nur, wenn sie am Weinstock bleibt –, so auch ihr nur, wenn ihr bei mir bleibt. 5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Diejenigen, die bei mir bleiben – und ich bei ihnen –, die bringen viel Frucht. Getrennt von mir könnt ihr nämlich nichts vollbringen. 6Wer nicht bei mir bleibt, wird hinausgeworfen – wie die Rebe, die dann verdorrt. Man sammelt die verdorrten Reben und wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. 7Wenn ihr bei mir bleibt und meine Worte unter euch bleiben, bittet, was immer ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Schüler werdet.
(Übersetzung Klaus Wengst)

Stichwort RN-Video-Gottesdienst, weil mich da jetzt mehrere nach gefragt haben: Am 10. Mai, also nächsten Sonntag, wird es auf jeden Fall noch einen geben.
Die RN wollen morgen auf die Zahlen von heute gucken und bitten auch ausdrücklich um Reaktionen von Zuhause-Mitfeiernden, ob es danach weitergehen soll mit diesem Format oder nicht - einfach eine Mail an die im Abspann und auf der Website genannte Adresse der Chefredaktion.

26.04.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag und herzliche Einladung dazu.

Um Rückkehr zur Normalität (und/doch: was ist schon normal?) geht es im heutigen Video-Gottesdienst - "Ich geh fischen", sagt Petrus...
Hier kommt das Evangelium für den heutigen Sonntag zum nochmal selber lesen:
Joh 21, 1-14 (Einheitsübersetzung)
1 Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. [1] 2 Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. 3 Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. 4 Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. 5 Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6 Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. 7 Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. 8 Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. 9 Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. 10 Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! 11 Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12 Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. 14 Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

19.04.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti (wie die neugeborenen Kinder) - und herzliche Einladung dazu.

Wie das sein kann mit Ostern, das mit der Auferstehung, Gottes Aufstand gegen den Tod - das fragen wir uns (Todeszahlen in den Nachrichten… Zahl der Genesenen… Lockerungen...) - und nicht erst wir… Von einem der ersten Großen mit großem Fragezeichen handelt die Ev.Lesung… von Thomas, dem Zweifler…
Ich schicke euch einmal die Übersetzung von Klaus Wengst (Schüler*innen ist die bessere Übersetzung für mathetai als Jünger*innen - weil Jesus jüdischer Rabbi, also Lehrer, war wie viele andere und diese ebenfalls Menschen um sich sammelten, die von ihnen lernen wollten):

Lesung: Der Auferstandene bei den Schüler*innen (Joh 20,19-29; Übersetzung: Klaus Wengst)
19Als es nun Abend war an jenem ersten Wochentag und die Türen, wo die Schüler sich aufhielten, verschlossen waren aus Furcht vor den führenden Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und sagte: „Friede sei mit euch!“ 20Und nachdem er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Schüler, weil sie den Herrn sahen. 21Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, schicke auch ich euch“. 22Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte: „Empfangt heilige Geistkraft! 23Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“
24Thomas jedoch, einer von den Zwölfen, „Zwilling“ genannt, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25Da sagten ihm die anderen Schüler: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Der aber sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht an seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meinen Finger nicht an die Stelle der Nägel lege und meine Hand nicht an seine Seite lege, traue ich dem ganz gewiss nicht.“ 26Und nach acht Tagen waren seine Schüler wiederum drinnen und Thomas bei ihnen. Jesus kam bei verschlossenen Türen und trat mitten unter sie und sprach: „Friede sei mit euch!“ 27Danach sagte er zu Thomas: „Strecke deinen Finger hierher und sieh meine Hände, strecke deine Hand aus und lege sie an meine Seite! Und sei nicht ohne Vertrauen, sondern habe Vertrauen!“ 28Thomas antwortete und sagte ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ 29Jesus sagte ihm: „Weil du mich gesehen hast, hast du vertraut? Glücklich, die nicht gesehen haben und doch Vertrauen gewinnen.“

12.04.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst am Ostersonntag

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Ostersonntag. Quelle: www.ruhrnachrichten.de

11.04.2020 RN: Blick hinter die Kulisssen

Quelle: RuhrNachrichten 11.04.2020

10.04.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst an Karfreitag

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Karfreitag. RN-Foto: Stephan Schütze

05.04.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Hier sehen Sie den Video-Gottesdienst am Palmsonntag.

Am Montag (06.04) können Sie sich über den Predigttext via Zoom austauschen. Die nötigen Zugangsinformationen erhalten Sie von Pfarrerin Kerstin Schiffner via E-mail unter kerstin.schiffner[at]elias-gemeinde.de.
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

29.03.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Quelle: RN 28.03.2020

Guten Morgen, im heutigen Evangelium, über das Michael Ortwald im Video-Gottesdienst auch predigt, geht es um die Andersjünger*innen - hier wie dort, damals wie heute:

Markus 10, 35-45:
35 Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. 36 Er antwortete: Was soll ich für euch tun? 37 Sie sagten zu ihm: Lass in deiner Herrlichkeit einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen! 38 Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? 39 Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. 40 Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es bestimmt ist. 41 Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. 42 Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. 43 Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, 44 und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. 45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Einen gesegneten Sonntag Judika (lat. ausführlich: judica me, Deus: Schaffe mir Recht, Gott!) wünsche ich euch!

22.03.2020 10:00 Ökumumenischer Video-Gottesdienst

Quelle: RN 21.03.2020

Um diese Geschichte aus dem Johannesevangelium (Kap. 9) geht es in unserem Video-Gottesdienst, sie ist Lesung und Grundlage für den Impuls:

1Im Vorübergehen erblickte Jesus einen von Geburt an Blinden. 2Da fragten ihn seine Schüler: „Rabbi, wer hat gesündigt, er oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde?“ 3Jesus antwortete: „Weder er hat gesündigt noch seine Eltern. Vielmehr sollten sich an ihm die Taten Gottes zeigen. 4Wir müssen die Taten dessen tun, der mich geschickt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand etwas tun kann. 5Wann immer ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ 6Nachdem er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte aus der Spucke Schlamm, bestrich mit dem Schlamm seine Augen 7und sprach zu ihm: „Auf, wasch dich in der Teichanlage Schiloach!“ Das wird übersetzt mit „Gesandter“. Da ging er weg, wusch sich und kam sehend zurück.

8Da sagten die Nachbarn und die ihn vorher als Bettler gesehen hatten: „Ist das nicht der, der dasaß und bettelte?“ 9Einige sagten: „Das ist er.“ Andere sagten: „Nein, er ist ihm nur ähnlich.“ Er sagte: „Ich bin’s.“ 10Da sagten sie ihm: „Wie sind dir denn die Augen geöffnet worden?“ 11Er antwortete: „Der Mensch, der Jesus heißt, machte Schlamm, bestrich damit meine Augen und sprach zu mir: ‚Auf zum Schiloach und wasch dich!‘ Nachdem ich also hingegangen war und mich gewaschen hatte, konnte ich sehen.“ 12Da sprachen sie zu ihm: „Wo ist jener?“ Er sagte: „Ich weiß es nicht.“

13Sie brachten ihn zu den leitenden Pharisäern, den ehemals Blinden. 14Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Schlamm gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. 15Da fragten ihn abermals auch diese Pharisäer, wie er sehend geworden wäre. Er aber sagte ihnen: „Schlamm hat er mir auf die Augen gelegt und ich habe mich gewaschen und sehe.“ 16Da sagten einige von diesen Pharisäern: „Nicht von Gott ist dieser Mensch, da er den Sabbat nicht hält.“ Andere sagten: „Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun?“ Und es gab eine Spaltung unter ihnen. 17Da sagten sie wiederum zu dem Blinden: „Was sagst du dazu, dass er dir die Augen geöffnet hat?“ Er sprach: „Ein Prophet ist er.“

28Da beschimpften sie ihn und sprachen: „Du bist ein Schüler von dem da; wir aber sind Moses Schüler. 29Dass mit Mose Gott geredet hat, wissen wir. Von dem da jedoch wissen wir nicht, woher er kommt.“ 30Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: „Darin besteht ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; und mir hat er doch die Augen geöffnet! ... 33Wenn dieser nicht von Gott wäre, könnte er gar nichts tun.“ 34Sie antworteten und sprachen zu ihm: „Du bist ganz und gar in Sünden geboren und willst uns belehren?“ Und sie jagten ihn hinaus.

35Jesus hörte, dass sie ihn hinausgejagt hatten. Nachdem er ihn gefunden hatte, sprach er: „Glaubst du an den Menschensohn?“ 36Jener antwortete und sprach: „Und wer ist es, Herr, sodass ich an ihn glauben kann?“ 37Jesus sprach zu ihm: „Du hast ihn doch gesehen; der mit dir redet, der ist es.“ 38Er sagte: „Ich glaube, Herr.“ Und er fiel vor ihm nieder.

Was denkt ihr: Wo ist unsere Blindheit? Wo brauchen wir neues Sehen, geöffnete Augen? Ein paar meiner Ideen dazu sag ich - und freue mich, wenn ihr mir eure schreibt, per Messenger oder auch als Mail: kerstin.schiffner[at]elias-gemeinde.de

Einen gesegneten Sonntag, eure Kerstin