Krieg in der Ukraine - und was machen wir in Elias?

Erschütternde Nachrichten, schreckliche Bilder, Not allerorten… Wer von uns ist in diesen Tagen nicht erschüttert von dem Grauen, das sich in so großer Nähe ereignet?

Viele, wahrscheinlich die meisten, von uns spüren sofort den Impuls: Ich will was tun, will helfen, einen noch so kleinen Beitrag leisten, um die Not zu lindern.

Wir als Gemeinde haben bewusst entschieden: Wir leiten Angebote u. Anfragen, die uns erreichen, an die Diakonie u. die Stadt weiter und rufen auch unsere Gemeindeglieder dazu auf, sich dort zu melden: So können etwa alle, die Zeit und Einsatz zur Verfügung stellen können, sich zentral bei der Freiwilligenagentur Dortmund melden: https://www.freiwilligenagenturdortmund.de/ - und Infos über die Ukrainehilfe der Stadt Dortmund gibt es gesammelt hier: https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/internationales/informationen_zum_krieg_in_der_ukraine/ukraine_startseite/index.html

Die größte innereuropäische Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg hat zum Erscheinen dieses Westkreuz längst auch uns hier in Dortmund erreicht – dankbar haben wir schon Wohnungsangebote aus unserer Gemeinde ans Sozialamt weitergegeben. Wenn jemand von euch noch abgeschlossenen Wohnraum zur Anmietung zur Verfügung stellen kann, bitten wir um Meldung per Mail unter: wohnraumukraine@stadtdo.de; wer als Gastgeber*in in privaten Wohnungen mit Familienanschluss eine Unterbringung anbieten kann, kann sich über ukraine@trainofhope-do.de an den Verein Train of Hope e.V.  zu wenden, der sich bereit erklärt hat, entsprechende Angebote zu koordinieren.

Immer wieder bekommen wir die Rückmeldung: Was am dringendsten benötigt wird, ist Geld, damit die Hilfsorganisationen ihre Arbeit vor Ort in der Ukraine und auch in den Gebieten, in denen die meisten Flüchtenden ankommen, fortsetzen und flexibel an den je nötigen Bedarf anpassen können.

Wir haben als Gemeinde, einstimmig vom Presbyterium beschlossen, bereits gespendet – wenn ihr das darüber hinaus auch tun wollt, dann gern z.B. über die Diakonie-Katastrophenhilfe: https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/

Und schließlich: Wir sind sicher: Flagge zeigen hilft. Und Beten auch. Deshalb die herzliche Einladung neben unseren Gottesdiensten, die z.Zt. immer auch Friedensgebete sind, zu den täglichen Friedensgebeten in der Reinoldikirche (offene Kirche 16-18 Uhr, um 18.00 liturgischer Abschluss mit kurzem Friedensgebet, freitags um 18.15 etwas ausführlicher) – weil zusammensein und zusammen beten gut tut, tröstet und stärkt.