#geheimnisvolle Fenster

1. Advent 2020 - wir in Elias starten unsere digitale Adventsfensteraktion #geheimnisvolleFenster:
Jeden Abend zwischen 18 und 19 Uhr öffnet sich für euch ein neues Fenster auf dem Weg nach Betlehem und erzählt die Geschichte vom allersten Advent, vertraute Worte, DIE Hoffnungsgeschichte schlechthin: Gott macht sich auf den Weg und wird Mensch - alle Jahre wieder, jeden Tag aufs Neue. Auch 2020. Natürlich. Anders. Auch/trotzdem schön!
Eine gesegnete Adventszeit wünschen euch die kleinen und großen Fensterkünstler*innen, die auf je ganz eigene Weise den Text des Tages ins Bild setzen und uns alle mit auf den Weg nehmen.
Denn es wird Weihnachten. Auch dieses Jahr. Weil nicht wir Weihnachten retten müssen, es nicht an uns liegt, Gott sei Dank - weil wir gerettet sind durch Gottes Kommen ins unsere Welt.

1. Advent 29.11.2020 (Anke Riebetz)

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.

01.12.2020 (Anke Schulte)

Seine Geschichte fing an, bevor er geboren wurde: In Nazareth wohnte eine junge Frau namens Maria.

02.12.2020 (Dorothea Föhrs)

Eines Tages schwebte plötzlich ein Engel vor ihr. Maria erschrak, aber der Engel sagte ihr, dass sie sich nicht fürchten müsse. Er sei von Gott geschickt worden, um ihr zu sagen, dass sie bald ein Kind bekommen würde – ein ganz besonderes.
Dieses würde Jesus heißen und alle Menschen würden es den „Sohn Gottes“ nennen.

03.12.2020 (Familie Siebert, Gemeindehaus Fine Frau)

Maria wunderte sich: von wem sollte sie ein Kind bekommen – sie war doch noch gar nicht verheiratet? Doch der Engel erklärte ihr, dass Gott selbst der Vater sei.

04.12.2020 (Familie Brämer)

Josef, Marias Verlobter, war traurig, als er von Marias Schwangerschaft hörte: Er glaubte, Maria habe ihn angelogen und sei mit einem anderen Mann zusammen. Er beschloss, sich von ihr zu trennen – obwohl er sie eigentlich heiraten wollte.

05.12.2020 (Familie Schäfer)

Während er eines Nachts schlief, träumte er von einem Engel: „Fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen“, sagte dieser. Maria habe ihn nicht belogen: das Kind sei der Sohn Gottes. Er befahl ihm, dem Kind den Namen Jesus zu geben. Dieser würde die Menschen froh und glücklich machen.

06.12.2020 (Familie Köhl)

Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel ihm gesagt hatte: er nahm Maria zur Frau. Und er würde das Kind Jesus nennen.

07.12.2020 (Familie Hildebrandt)

In dieser Zeit befahl der römische Kaiser Augustus allen, in die Stadt zu gehen, in der sie geboren wurden. Er wollte zählen, wie viele Leute in seinem Reich lebten. Sie sollten sich dort in Listen eintragen.

08.12.2020 (Familie Büchter-Richter)

Josef musste also in seine Heimat Betlehem – aber er nahm seine Maria mit. Sie mussten packen.

09.12.2020 (Haus Echeloh)

Josef bemühte sich um einen Esel, damit Maria es auf der langen Reise einfacher haben würde.

10.12.2020 (Sabine Schramm)

Der Weg war sehr beschwerlich, da Maria hochschwanger war. Über Hügel und durch Täler zog sich der Weg.

11.12.2020 (Susanne Dirla)

Je näher sie Bethlehem kamen, desto mehr Menschen sahen sie. Alle waren müde, denn der Tag neigte sich und viele kamen von weit her.

12.12.2020 (Familie Schiffner)

Sie mussten irgendwo übernachten – sie klopften an die erste Tür, doch diese blieb verschlossen.

13.12.2020 (Tanja Dickhut)

Sie gingen weiter durch die Straßen von Bethlehem.

14.12.2020 (Elias Jugend - Jugendraum)

Als sie wieder an einer Tür klopften, wurde zwar aufgemacht, doch ein Bett für sie war nicht frei.

15.12.2020 (Familie Wagner)

Die Stadt Bethlehem war voller Menschen, sie gingen weiter.

16.12.2020 (Familie Altstädt)

An der nächsten Tür wurden sie wieder abgewiesen, der Wirt war böse, dass er so spät noch gestört wurde.

17.12.2020 (Familie Ludwig)

Maria konnte nicht mehr, sie weinte, es schien, als wolle das Kind bald kommen.

18.12.2020 (Familie Elkmann)

Der nächste Wirt war freundlich. Zwar hatte auch er kein Bett mehr frei, wies ihnen aber den Weg zu einem Stall, in dem sie unterkommen konnten und gab ihnen eine Laterne mit.

19.12.2020 (Eliaskinder Fine Frau)

Maria und Josef machten sich auf den Weg zum Stall, damit Maria wenigstens ein Dach über dem Kopf hat, wenn das Kind kommt. Dort stand ein Ochse, sonst bot der Stall nicht viel, etwas Stroh und eine Futterkrippe.

20.12.2020 (Michaela u. Brenda Ebert)

In der Nähe saßen Hirt*innen auf dem Feld und bewachten ihre Schafherde.

21.12.2020 (Lillien, Laureen, Max, Christine und Patrick)

Sie erschraken als plötzlich ein Engel vor ihnen schwebte. Und der Engel sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."

22.12.2020 (Nina Obermanns)

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

23.12.2020 (Eliaskinder zum Förderturm)

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: "Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat."

24.12.2020 (Familie Siebert)

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

06.01.2021 (Manuela Mallek)

Zur gleichen Zeit streiften Kaspar, Melchior und Balthasar durch die Landschaft. Wir nennen sie die Heiligen Drei Könige. Sie waren große Kenner der Sterne und des Himmels und so sahen sie auch an diesem Abend in den Nachthimmel. Plötzlich erschien über ihnen ein leuchtender Stern, der sich langsam bewegte. Sie folgten dem Stern und kamen schließlich auch an dem Stall an: Der Stern schwebte genau darüber. Die Hirten und die Heiligen Drei Könige erkannten, dass in dieser Nacht wirklich der Sohn Gottes geboren war. Sie freuten sich, denn er würde viel Gutes für die Menschen tun. --- das war der 'Nachschlag' unserer digitalen Adventsaktion :) Schön, dass wir alle zusammen so diesen Weg gegangen sind. Und DANKE an alle Fensterkünstler*innen!