und da war noch... in 2023

Es ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen

Gut behütet mit Gott, verabschiede ich mich nach insgesamt 38 Jahren im Dienst der Evangelischen Elias Kirchengemeinde/des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund im Juni 2023 in den Ruhestand.

Als „Dorstfelder Ur-gestein“ begeisterten mich schon als 5-jähriges Mädchen die Angebote in der Ev. Kirchengemeinde Oberdorstfeld. Mit einem Krippenspiel fing vermutlich alles an. Als 6-jährige durfte ich dann auch die Jungschar besuchen, lernte das Flötenspiel, führte mit vielen anderen Kindern Theater zu unterschiedlichen Anlässen auf. Besonders gut habe ich die Krippenspiele in Erinnerung: Ich bin der Stern der heiligen Nacht, die Hirten habe ich zur Krippe gebracht, nun such ich die Könige, die von weit her kommen über die Berge, über das Meer. Hallo ihr Könige aus dem Morgenland, …
Meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde zieht sich durch mein ganzes Leben. Wie der Begriff sagt, war es mir auch immer eine Ehre, aber natürlich auch ein Vergnügen, mich in unterschiedlichen Bereichen einzugeben.
Im September 1977 nahm ich den Dienst im Berufsanerkennungsjahr in Oberdorstfeld auf. Mit einer Unterbrechung von 8 Jahren war ich in der Gemeinde und später beim Ev. Kirchenkreis Dortmund angestellt.

Es war eine sehr schöne Zeit, eingebunden in der Gemeinde aufzuwachsen, zu leben und zu arbeiten.

Da ich weiterhin in Dorstfeld lebe, wird man sich sicherlich hier und da begegnen. Ein herzliches Dankeschön an alle Pfarrer und Pfarrerinnen, Presbyter und Presbyterinnen, alle Ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, alle Kita-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mich in den 5 Jahrzehnten unterstützt und begleitet haben.

Ein besonderer Dank an die vielen Familien, die mir und meinen Teams die Kinder während der Kindergartenzeit anvertraut haben! Es war für mich immer etwas ganz Besonderes.

In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen
Annette Klüh

 

Liebe Annette,
wir, deine Gemeinde – die wir ja dem Himmel sei Dank bleiben, weil, wie du schreibst, ihr als Familie hier in Dorstfeld lebt und nicht wegzudenken seid –, danken dir von ganzem Herzen für deinen unermüdlichen Einsatz für und in Elias!
Vor allem sagen wir dir Danke für dein unbedingtes Eintreten für 'deine' Familien in der Kita, für dein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte, deine offenen Augen und Arme, wie sie von so vielen auch und gerade unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie so wohltuend erlebt werden konnten.

Wir wünschen dir von Herzen Gottes Segen für deinen weiteren Weg, endlich einmal auch Zeit nur für dich – wenn wir auch ahnen: mindestens deine Familie wird die Mama-Oma-Ehefrau Annette nicht zu knapp beanspruchen;) –, Kraft für alles Kommende und nie versiegende Quellen der BeGeisterung.
Bleib behütet – wünscht dir auch im Namen des Presbyteriums und der Geschäftsführung,
Kerstin Schiffner